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Die Idee

Der Bezirkssozialdienst lässt sich als Basissozialdienst der Kommune charakterisieren. Er ist aufgrund seines umfassenden  Auftrages zuständig vor allem für alle jungen Menschen (Kinder, Jugendliche und Heranwachsende) und ihre Familien in  schwierigen Lebenslagen.

Er leistet selbst Beratung und Unterstützung; er plant, bewilligt, vermittelt, begleitet und steuert bei  vorliegenden Rechtsansprüchen notwendige und geeignete Hilfen (zur Erziehung). Zudem ist er verantwortlich für die  Sicherstellung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen vor Gefahren für ihr Wohl. Die Vereinigung dieses Aufgaben-spektrums (eigenständige Hilfeinstanz, Bewilligungs- und Vermittlungsinstanz spezieller Hilfsangebote, Wächterinstanz über  das Kindeswohl) im Bezirkssozialdienst erfordert von den dort tätigen Fachkräften ein hohes Maß an Kompetenzen in  persönlicher (Belastungsfähigkeit), sozialer (Kommunikationsfähigkeit) und fachlicher Hinsicht.

Während in früheren Jahren  eine Einführung von Berufsanfängern/innen über das einjährige Berufsanerkennungsjahr erfolgen konnte, gibt es diese  umfassende Einarbeitung im Rahmen der neuen Studiengänge nicht mehr. Hinzu kommt, dass das Studium in  Bachelor-Studiengängen nur noch sechs (statt vorher sieben) Semester beträgt. Diese Situation macht es für die  kommunalen Arbeitgeber notwendig, die neu in diesen Arbeitsbereich einsteigenden Hochschulabsolventen/innen  besonders zu begleiten und zu qualifizieren. Aber nicht nur für Mitarbeiter/innen aus dem direkten Übergang aus der  Hochschule, sondern auch für Quereinsteiger/innen ist eine solche Qualifizierung eine große Unterstützung bei der  professionellen Bewältigung der vielfältigen Aufgaben des Arbeitsfeldes. 

Für einen gelungenen Transfer der Weiterbildungsinhalte in die Praxis ist ein Mentoring durch eine Fachkraft im ASD vor Ort ein wichtiger Bestandteil.